Ein anderer Weg

Späte Berufung zum Sprechkünstler


Als Kind war ich eine Leseratte und habe auch schon die Dialekte der Nachbarn und anderer Leute imitiert. Auf dem Dachboden habe ich mit anderen Kindern eigenhändig bearbeitete Märchenstücke aufgeführt.

Als Jugendlicher und junger Erwachsener habe ich mich aber nicht auf die Bühne von Schüler- und Studententheater getraut.

Das Leserattendasein habe ich ins wissenschaftliche Literaturstudium überführt und ein bisschen dabei abgewürgt

Von meiner Leidenschaft gedrängt und Freunden ermuntert, mein Talent endlich mal zu erproben, habe ich mich nach der Teilnahme an Workshops zu einer Ausbildung an der Hamburger Schule für Sprech-und Schauspielkunst Dieter Bartel entschlossen. Dort habe ich dann neben meinem Beruf in der Verwaltung eine Ausbildung zum Künstlerischen Berufssprecher, Schauspieler/Sprechtheaterinterpreten und Sprechpädagogen absolviert. Das schauspielerische und sprechkünstlerische Handwerk haben mir meine Lehrer Dieter Bartel, Joosten Mindrup und Rico Lutz vermittelt.

Nach der Ausbildung habe ich meinen Arbeitsstelle aber noch nicht aufgeben mögen und bin zunächst nebenberuflich als Rezitator aufgetreten. Doch spürte ich immer mehr, dass meine eigentliche Berufung in der Sprechkunst liegt. Nach dem Motto "Wann, wenn nicht jetzt!" habe ich dann den Absprung in die freiberufliche künstlerische Tätigkeit getan.

Und jetzt unterhalte ich Sie bestens.